Kaminöfen erfreuen sich, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, wieder einer hohen Beliebtheit. Immer mehr Hausbesitzer und Bauherren denken über den Einbau einer solchen Feuerstätte nach. Nicht immer befindet sich jedoch der dazu benötigte Schornstein an der Stelle, wo der Ofen installiert werden soll. Oft muss der Anschluss durch eine Wand erfolgen. In diesem Zusammenhang ist, besonders bei der Nachrüstung in Altbauten oder bei Gebäuden in Holzständerbauweise, der vorgeschriebene Abstand zu brennbaren Bauteilen einzuhalten. Größtmögliche Sicherheit bietet in diesem Fall die Wand-, Decken- und Dachdurchführung von Schräder.
Mit den vorgefertigten Wanddurchführungen können Wanddurchbrüche für Schornsteine wesentlich kleiner ausfallen als in der herkömmlicher Bauweise. Die Verwendung eines neuartigen Glasfaserdämmstoffs bewirkt eine wesentlich höhere Isolierwirkung als beim Einsatz herkömmlicher Dämmstoffe, wie beispielsweise Steinwolle. Der normalerweise vorgeschriebene Abstand von 200 mm zu brennbaren Materialien lässt sich durch den Einsatz des neuartigen Bauteils eliminieren.
Die Montage gestaltet sich einfach und schnell: Die Wand wird an der gewünschten Stelle geöffnet, anschließend die Schräder-Wanddurchführung eingesetzt und fixiert. Großflächige Durchbrüche und aufwändige Putzarbeiten sind nicht notwendig. Eine Frontplatte aus Vermiculit bildet den formschönen Abschluss. Sie dient gleichzeitig als Wärmeschutz und Strahlungsblende. Abgerundet wird das Gesamtbild durch eine das Abgasrohr komplett umschließende Edelstahlblende.
Die Wanddurchführung von Schräder wird für Schornstein-Nennweiten von 130 mm bis 250 mm und Wandstärken (horizontal) von 12, 24 und 36 cm gefertigt. Für die Dach- und Deckenausführung (vertikal) steht eine bauseitig anpassbare Variante mit einer Länge von bis zu 500 mm zur Verfügung. Das Wanddurchführungssystem ist vom Deutschen Institut für Bautechnik, Berlin, unter der Nummer Z-7.4-3408 bauaufsichtlich zugelassen und bietet damit zertifizierte Sicherheit.
Bild: Schräder, Kamen
Bildunterschrift:
Die Wand-, Decken- und Dachdurchführung von Schräder sorgt für die Einhaltung des Mindestabstandes zu brennbaren Bauteilen bei minimalem Aufwand.